Polizei Lüneburg: Kriminalbeamte in Uelzen waren doch echt +++ Glatteis sorgt für viele Unfälle

Uelzen. Am Donnerstag (05.01.17) hatte die Polizei per Pressemitteilung vor „falschen Kripobeamten“ gewarnt, welche im Bereich der Albrecht-Thaer-Straße in Uelzen unterwegs waren. Wie die Allgemeine Zeitung Uelzen nun unter Berufung auf den Leiter des Streifendienst, Ralf Munstermann, berichtet, waren die Beamten doch echte Kollegen. Nach dem Anruf eines Besorgten Bürgers hatte man wohl hausintern nachgeforscht welche Beamten sich in dem besagten Bereich aufhielten, erhielt aber nicht sofort eine Antwort. Um auf Nummer Sicher zu gehen wurde daher die Bevölkerung gewarnt.

Lüneburg. Der am Samstag Mittag einsetzende Eisregen führte auch in Stadt und Landkreis Lüneburg zu Verkehrsunfällen. Auf der Kreisstraße 1 zwischen Brietlingen und Barum geriet ein 29-Jähriger mit seinem Smart ins Schleudern. Der Pkw kam von der Straße ab und stieß mit der Beifahrerseite gegen einen Baum. Die 26-jährige Beifahrerin sowie der Fahrer verletzten sich durch den Aufprall. Ein Rettungswagen brachte sie ins Lüneburger Klinikum. Der Pkw musste total beschädigt abgeschleppt werden. Im Grenzweg in Amelinghausen kam ein Pkw im Gefälle von der Fahrbahn ab und fuhr in einen Zaun. Der Fahrer blieb unverletzt. Auf der Ostumgehung in Lüneburg zwischen den Anschlussstellen Ebensberg und Lüne verlor eine 21-jährige Hamburgerin die Kontrolle über ihren Opel Corsa, weil sie bremste. Auf der glatten Fahrbahn kam sie von der Fahrbahn ab und stieß in den Erdwall. Sie klagte über Nackenschmerzen und kam vorsorglich ins Lüneburger Klinikum. In der Gegenrichtung ein 44-jähriger Fahrer aus Geesthacht die Kontrolle und schleuderte in die Schutzplanke. Er blieb unverletzt. Einer 30-jährigen Fahrerin aus Salzwedel erging es auf dieser Strecke genau so. Mit ihrem Mazda geriet sie ins Schleudern. Sie Stieß in die Schutzplanke, die genauso wie der Pkw beschädigt wurden.

Insgesamt haben sich die Verkehrsteilnehmer gut an die Verkehrsverhältnisse angepasst. Den Streudiensten ist hier ausdrücklich zu danken. Sie haben rechtzeitig auf den erwarteten Eisregen reagiert.

Dannenberg. Am Sonntagmorgen, 08.01.2017, gg. 03:50 Uhr, geriet auf einem Betriebsgelände einer Spedition in der Raiffeisenstraße in Dannenberg, aus bisher ungeklärter Ursache ein von mehreren dort abgestellter Sattelzug im Bereich des Führerhauses der Zugmaschine in Brand. Der in dem Fahrzeug schlafende Fahrzeugführer konnte sich noch rechtzeitig aus dem Fahrzeug entfernen. Das Feuer weitete sich schnell auf den gesamten Zug sowie auf 3 weitere angrenzende Sattelzüge aus, wobei insgesamt 3 Züge völlig ausbrannten und ein weiterer beschädigt wurde. Durch das schnelle Eingreifen der Feuerwehren konnte ein noch größerer Schaden verhindert werden. Der Sachschaden wurde nach bisherigen Feststellungen auf ca. 350.000 Euro geschätzt.