Rauchmelder-Tag am Freitag den 13.

Freitag der 13., es ist der Rauchmelder-Tag.

Rauchmelder sind eine sehr wichtige Erfindung im Punkto Eigen- und Sachwerteschutz. Sie sollen uns vor dem Tod in den Flammen bewahren.

Beispiel Situation

Es ist Nacht. Man schläft und alles ist ruhig. Leider hat man am Vorabend eine Kerze vergessen aus zu machen und diese hat nun das Wohnzimmer in Brand gesteckt.

Selbst bei einem leichten Schlaf wird man nur selten wach, auch wenn der Rauch ins Zimmer zieht. Unsere Nase schläft. Wir können sterben an einer Rauchvergiftung, nicht aber mit dem Einbau eines Rauchmelders. Sobald jener Rauch „riecht“ löst er einen Ohrenbetäubenden Lärm (ca. 85 dB(A)) aus, der selbst einen Tiefschläfer aus dem Schlafe holen sollte und somit die Chance gibt sich zu retten und zu überleben.

Feuer kann alles vernichten
(c)Petra Bork / pixelio.de – Ein ausgebranntes Haus will niemand!

Leider gibt es heutzutage nur wenige Haushalte die einen Rauchmelder installiert haben, wobei sie in machen Bundesländern schon Pflicht sind (Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein, Baden-Würtemberg und Rheinland-Pfalz). In Niedersachsen, Bremen, Thüringen, Bayern, Nordrhein Westfalen, Saarland und Sachsen-Anhalt ist der Rauchmelder in allen Neubauten pflicht. Berlin, Brandenburg und Sachsen haben angekündigt diese Pflicht auch einzuführen.

Eigentümer ist in der Pflicht

Für den Einbau eines Rauchmelders ist immer der Eigentümer des Gebäudes zuständig, sei es ein Eigenheim oder eine Mietwohnung. Das bedeutet, wenn ihr irgendwo zur Miete wohnt, ist der Vermieter dazu verpflichtet einen Rauchmelder einzubauen bzw. einbauen zu lassen. (Dies gilt nur in den 13 Bundesländern mit Rauchmelderpflicht mit Ausnahme von Mecklenburg-Vorpommern)

Den Rauchmelder-Tag gibt es dieses Jahr übrigens dreimal: Im Februar, im März und im November - immer am Freitag den 13.