Ab Ende Oktober im Kino: Der kleine Vampir

Familie Schlotterstein ist in Feierlaune: Rüdiger, der kleine Vampir, wird 13 Jahre alt. Nur das
Geburtstagskind selber hat keine Lust auf den ganzen Zirkus. Er wird schließlich – weil Vampire nun
einmal nicht altern – schon zum 300. Mal 13… Und so motzt er: „Ich hasse meinen Geburtstag!“, zieht
den schicken Anzug, den er zu seinem Ehrentag tragen soll, einer Statue an und verlässt heimlich die
Katakomben, in denen Familie Schlotterstein seit Jahrhunderten haust. Doch sein kleiner Ausflug bringt
ihm gleich eine Standpauke von seinem Vater Ludwig ein, der streng darüber wacht, dass seine Kinder
die Regeln der Vampirwelt einhalten. Toller Geburtstag..!
Wenigstens freuen sich Rüdigers Verwandte auf die Party. Seine Tante Wulftrud und sein Onkel Georg
aus dem Schwarzwald verlassen ihre Gruft und begeben sich auf den Flug nach Transsilvanien – doch
dabei werden sie von dem Jungen Anton beobachtet, der mit seinen Eltern auf dem Weg in den
Campingurlaub ist. Anton ist großer Fan von Vampirgeschichten und kann es kaum glauben, dass er
tatsächlich zwei Exemplare zu Gesicht bekommen hat. Seine Eltern, denen er aufgeregt davon
berichtet, glauben ihm diese Schauergeschichte schon einmal gar nicht.
Aber es gibt noch jemanden, der felsenfest davon überzeugt ist, dass es Vampire tatsächlich gibt: Der
Vampirjäger Geiermeier. Auch ihm sind die Aktivitäten zu Rüdigers Geburtstag nicht verborgen
geblieben. „Sie sind am Schwärmen – es ist mehr los als in den letzten Jahren!“ Voller Vorfreude darauf,
die Vampire ein für alle Mal unschädlich zu machen, zieht er zusammen mit seinem Gefährten Manni
los und begibt sich auf die Jagd nach den Untoten…
Nachdem Anton und seine Eltern (nach einem kleinen Umweg, bei dem sie von der Straße abgekommen
und einen Abhang hinuntergerast sind, um schließlich mitten im Wald zu landen) endlich in ihrem
Feriendomizil, einer alten Burg, angekommen sind, werden sie von den etwas merkwürdigen
Wirtsleuten Emma und Otto in Empfang genommen. Das Wirts-Ehepaar wirkt so, als hätten sie vor
irgendetwas ganz grauenvolle Angst und überall in der Burg haben sie Knoblauch aufgehängt… Anton
jedenfalls macht es sich dennoch in dem Turmzimmer, in dem er schlafen wird, gemütlich.
Währenddessen hat sich Rüdiger von seinem großen Bruder Lumpi überreden lassen, seinen Geburtstag
statt mit einer langweiligen Familienfeier mit einem Rundflug zu begehen. Das Verbot des Vaters schert
Lumpi wenig: „Zeit, erwachsen zu werden!“, ruft er seinem kleinen Bruder zu und zischt los…
Doch unglücklicherweise treffen die zwei unterwegs auf Geiermeier und Manni – das „Infratot“-
Radarsystem, Mannis Erfindung, hat sie auf die Spur der beiden Jungvampire gebracht. Manni trifft
Lumpi mit einem UV-Strahl, doch Rüdiger kann ihn in letzter Sekunde retten. Rüdiger bringt den
schwer angeschlagenen Lumpi zurück nach Hause, doch sein großer Bruder schickt ihn gleich wieder
los: Rüdiger muss herausfinden, ob Geiermeier ihnen gefolgt ist und das Versteck der Familie ausfindig
machen konnte. In der Tat ist der Vampirjäger schon da: Er versperrt das einzige Tor zu den
Katakomben mit einem Gitter. Nur Rüdiger, seine kleine Schwester Anna und ihre Eltern können
entkommen – alle anderen sitzen in der Falle. Die vier können noch Wulftrud und Gernot warnen, die
nichts Böses ahnend auf dem Weg zur Feier sind. Doch Geiermeier spürt sie auf und es kommt zu einer
weiteren Verfolgungsjagd, bei der Rüdigers Vater ebenfalls von einem Lichtstrahl getroffen wird.
Geiermeier und Manni rasen mit ihrem Anti-Vampir-Truck an Bord eines Frachtflugzeuges. Aus der
Luft versucht Geiermeier, die Vampire mit der UV-Lampe zu treffen, doch mit ein paar waghalsigen
Flugmanövern gelingt es Rüdiger, den Piloten abzulenken. Geiermeier und Manni springen per
Fallschirm ab und verfolgen den kleinen Vampir durch den Wald. Rüdiger kann mit knapper Not
entkommen, ist aber nun von seiner Familie getrennt. Weil schon die Morgendämmerung einsetzt, muss
Rüdiger ganz schnell ein Versteck finden – und landet ausgerechnet in Antons Turmzimmer. Beide
bekommen einen Riesenschreck, doch als großer Vampir-Fan fackelt Anton nicht lange und versteckt
Rüdiger in seinem Kleiderschrank. Die übrigen Schlottersteins finden in der Gruft von Onkel und Tante
Zuflucht und klappen zum Schlafengehen die Sargdeckel zu…
Am nächsten Morgen, als Antons Mutter ihn weckt, wundert sie sich über den Kleiderschrank, der flach
auf dem Boden liegt – aber Rüdiger konnte ja schlecht im Stehen schlafen. Das war nur ein Spiel,
behauptet Anton schnell. Natürlich kann er seinen Eltern nicht erzählen, dass er jetzt einen echten
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Vampir beherbergt. So wickelt er Rüdiger wie eine Mumie lichtgeschützt in Alufolie ein und stellt ihn
seinen Eltern als neuen Freund vor. Im Kuhstall der Burg saugt Rüdiger – um seinen Hunger zu stillen –
erst einmal eine Runde Kuhblut (in der Not schmeckt das Vampiren auch).
Schließlich erzählt Rüdiger Anton, weshalb er zu ihm geflüchtet ist. Sofort bietet Anton seine Hilfe im
Kampf gegen Geiermeier an, doch Rüdiger ist zunächst skeptisch – dass Sterbliche Vampiren helfen, ist
schließlich noch nie vorgekommen… Doch weil er merkt, dass Anton es ehrlich meint, nimmt er das
Angebot an – nun sind die beiden Freunde. Und als erstes nimmt Rüdiger Anton zu einem coolen
Rundflug um die Burg mit.
Doch Geiermeier und Manni sind ihnen dank des „Infratot“-Radars dicht auf den Fersen. Geiermeier
verschafft sich Zutritt zu Antons Zimmer und erkennt gleich den Vampirduft, den Rüdiger
zurückgelassen hat. Rüdiger nimmt Anton mit in die Familiengruft und stellt ihn seinen Eltern vor.
Rüdigers Schwester Anna findet Anton gleich faszinierend, aber Vater Ludwig glaubt nicht daran, dass
„dieser Zwergenkümmerling“ ihnen eine Hilfe sein kann und stellt Rüdiger vor die Wahl: Freund oder
Familie! Und Rüdiger entscheidet sich für Anton… In diesem Moment bohrt sich Geiermeier von oben
in die Gruft hinein. Er lässt einen Scheinwerfer herab, der unter den Vampiren Panik auslöst, doch weil
Anton geistesgegenwärtig die Drähte austauscht, bekommt Geiermeier einen kräftigen Stromschlag ab.
Dennoch gelingt es Geiermeier, Anton zu überwältigen. Anna und Rüdiger wollen ihn befreien, doch
weil Geiermeier Anton mit der Knoblauch-Kanone beschossen hat, können sie ihm nicht näherkommen.
Aber Anton kann dank einer List Geiermeier und Manni entkommen und springt unbemerkt auf ihren
Truck auf, mit dem sie Richtung Transsilvanien losrasen. Inzwischen haben auch Antons Eltern
gemerkt, dass ihr Sohn verschwunden ist. Gemeinsam mit Rüdigers Eltern (als Passagiere im
abgedunkelten Campinganhänger) sausen auch sie zur Gruft der Familie Schlotterstein.
So setzt ein Wettrennen ein: Geiermeier will als erster bei den Katakomben sein, um die Vampire
auszuschalten. Doch Anton, Rüdiger und ihre Eltern wollen ebenfalls zuerst da sein, um Geiermeiers
finsteren Plan zu durchkreuzen. Doch wer wird es als erster ans Ziel schaffen…?

Bildrechte: Universumfilm