Spaß stand an erster Stelle – Feuerwehr Guderhandviertel beim Blütenmarsch

Es ist noch früh am Sonntagmorgen als sich die Kameraden der Feuerwehr Guderhandviertel am Feuerwehrhaus treffen um anschließend nach Jork zum diesjährigen Blütenmarsch der Feuerwehren zu fahren. Doch nach dem Credo „der frühe Vogel…“ wollen alle Beteiligten zur Mittagspause wieder zu Hause sein.

In Jork meldete uns der Gruppenführer erst einmal an und wir begannen mit einem kleinen Frühstück (Brötchen mit Feierwehrmarmelade und Kaffee) und schon ging es los zur ersten Station: Feuerwehr Fachwissen. Hier holte unsere kleine Staffel die volle Punktzahl und war frohen Mutes die 190 Punkte des Vorjahres wieder zu erreichen. Schon beim zweiten Spiel wurde dies etwas gedämpft – Wasser aus einen Eimer in einen Verkehrsleitkegel zu kippen geht ja eigentlich, nicht aber so einfach über 2 Meter Entfernung. Einer von uns wurde hier schon richtig nass… Station 3 brachte dann Ernüchterung ins Punktelager: Ein Sack sollte, an einer Schnur hängend, zu 2/3 in einem Ziel landen; kurz gesagt er schaffte nicht mal den Weg. Station 4 sorgte für nasse Freuden bei allen Beteiligten: Hier war ein Staffellauf über zwei mal 10 Meter zu bewältigen und dabei ein Verkehrsleitkegel zu übergeben, der a mit Wasser gefüllt war und b auch noch Löcher hatte.

Nun kam die Frühstückspause am Café Mövennest. Auch Station 5 übergab man uns hier, einen Fragebogen mit verschiedenen Fragen aus dem Allgemeinwissen und Scherzfragen. Oder wissen Sie wie oft eine Uhr die richtige Zeit zwischen 12 und 1 Uhr zeigt, wenn beide Zeiger vertauscht sind?

Nach dem Frühstück ging es mit dem Rettungsboot der DLRG zügig rüber auf die Insel Neßsand, einer kleiner Marsch durch das Unterholz und schon kam Station 6. Hier sollten Tennisbälle über eine Strecke von 5 Metern transportiert werden, dies aber nur mit Hilfe von sechs kleinen Seilen die nicht verknotet werden durften. Wenn auch nicht oft, so haben wir es doch mal geschafft. Nun wieder zurück zum Boot und an Festland.

Auf zur Station 7: Hier war Ruhe gefragt. Eine ein Meter lange Latte war mit 10 Bechern bestückt und sollte über 10 Meter durch eine Hindernisbahn bewegt werden, ohne das ein Becher runter fiel, etwas verschüttet oder die Zeitvorgabe überschritten wurde. Hier gab es die volle Punktzahl. Station 8 forderte mal die Kameraden die frisch von der Truppmannausbildung kamen: es gab sechs Fragen zu Feuerwehr Fachthemen. Wann zum Beispiel muss Warnkleidung getragen werden? Nun kamen Geschichtsfragen auf den Tisch, bei Station 9. Wie hießen bis 1934 die Wehrführer oder wann zerstörte der große Brand ein Drittel von Hamburg? Und als letzte Station erwartete uns eine Spaßaufgabe. Hier sollten vier Kameraden so viel Druck in einem Kanister erzeugen, dass der Wasserstrahl in einer blauen Wanne landete und sich dort sammelte.

Insgesamt stand der Tag unter dem Zeichen des Spaß habens und wurde dafür mit einem 68. Platz (von 114 Startern) gekrönt. Im kommenden Jahr besteht nun die Hoffnung mit einer ganzen Gruppe (1/8) starten zu können und somit bei den Fragestationen noch mehr versammeltes Wissen nutzen zu können oder die Fingerfertigkeiten bei den anderen Stationen. Den Termin können sich schon heute alle vormerken: 8. Mai 2016, Treffen um 6:45 Uhr am Feuerwehrhaus.

Der Dank der Staffel geht auch an den Fahrer, der uns morgens nach und mittags von Jork gebracht hat sowie der Feuerwehr Guderhandviertel, die das große Frühstück übernommen hat.

(Titelbild: Die letzte Station („Blow Job“) am Schulzentrum in Jork. Rechte am Bild: Frank Wienke)