Industriefräse geriet in Stade in Brand

Stade (ots). In der Nacht zum Mittwoch gegen 23:30 Uhr ist aus bisher ungeklärter Ursache eine Industriefräse in einem Stader Gewerbebetrieb im Sophie-Scholl-Weg in Brand geraten. Die Mitarbeiter, die zu dem Zeitpunkt in der Halle mit Arbeiten beschäftigte waren, hatten bemerkt wie Rauch aus der Maschine kam und sofort die Halle verlassen.

Ein Versuch, die Maschine noch mit eigenen Feuerlöschern zu löschen, brachte keinen Erfolg. Es wurde sofort die Feuerwehr alarmiert, der zweite Zug der Feuerwehr Stade rückte kurze Zeit später mit ca. 30 Feuerwehrleuten am Brandort an. Die Löschkräfte mussten unter schwerem Atemschutz in die inzwischen völlig verqualmte Halle eindringen, um das Feuer dann schnell unter Kontrolle zu bringen und abzulöschen, bevor es auf das Gebäude übergreifen konnte.

Durch den zusätzlich alarmierten Umweltzug wurde durch die Einheit „Messen und Spüren“ zunächst Schadstoffe am Brandort gemessen, die sich nach dem Durchlüften aber schnell verflüchtigten. Eine Gesundheitsgefährdung für die anwesenden Einsatzkräfte und Mitarbeiter der Firma konnte ausgeschlossen werden.

Eine vorsorglich mit eingesetzte Rettungswagenbesatzung brauchte nicht eingreifen, verletzt wurde bei dem Feuer niemand.

Der durch das Feuer angerichtete Schaden wird auf mindestens 250.000 Euro geschätzt.

Beamte der Stader Polizei und Tatortermittler nahmen noch vor Ort die ersten Ermittlungen zur Brandursache auf, möglicherweise könnte hier ein technischer Defekt die Ursache für das Feuer gesetzt haben. Genaue Ergebnisse werden aber erst nach den Recherchen der Brandexperten der Polizeiinspektion Stade erwartet.

Text und Bild: Polizei Stade / Bohmbach