Kranenburg: Mähdrescher gerät bei Erntearbeiten in Brand

Kranenburg (rhf). Bei Erntearbeiten auf einem Getreidefeld an der Dorfstraße in Kranenburg geriet ein Mähdrescher eines Lohnunternehmens kurz vor 18 Uhr am Montagabend in Brand.

Als der Fahrzeugführer das Feuer im Heckbereich der Maschine bemerkte, versuchte er zunächst mit den Bord-Feuerlöschern den Brand zu bekämpfen. Schnell musste er feststellen, dass er das Feuer nicht mit eigenen Mitteln unter Kontrolle bringen konnte und rief die Feuerwehr über den Notruf 112 zu Hilfe.

Die Leitstelle in Stade alarmierte die Ortsfeuerwehren Kranenburg, Blumenthal, Burweg, Brobergen und Oldendorf.

Während die ersten Kräfte der Feuerwehren den Brand mit dem Wasser aus den Löschwassertanks der Feuerwehrfahrzeuge bekämpften, legten andere Einsatzkräfte lange Löschwasserversorgungsleitungen vom nächstgelegenen Hydranten. Das Tanklöschfahrzeug der Ortsfeuerwehr Himmelpforten wurde ebenfalls alarmiert, um zusätzliches Löschwasser im Shuttle-Betrieb herbeizuschaffen.

Mit Treckern wurde gleichzeitig eine Fläche um den brennenden Mähdrescher umgepflügt, um die brennende Stoppelfeldfläche zu begrenzen und das noch nicht geerntete umliegende Getreidefeld zu schützen.

Durch die gemeinschaftlichen Bemühungen der rund siebzig Feuerwehrleute und anderen Helfer konnte ein größerer Flächenbrand verhindert werden. Eine Fläche von etwa 1.200 Quadratmetern Stoppelfeld brannte ab. Der Totalschaden am Mähdrescher konnte nicht abgewendet werden. Die Höhe des Schadens schätzt die Polizei auf ca. 250.000 Euro, Verletzte gab es nicht.

Text: Rolf Hillyer-Funke, Pressesprecher Feuerwehren SG Oldendorf-Himmelpforten
Bilder: Hillyer-Funke und Polizei Stade