Brennender PKW beschäftigt Feuerwehr Visselhövede

Um 23:25 Uhr wurden die Visselhöveder Einsatzkräfte per digitalen Funkmeldeempfänger und Sirene mit der Meldung „FK2 – Feuer mehrere PKW, Ecke Pappelstraße/Buchenstraße“ alarmiert.

Beim Eintreffen des Einsatzleitwagens (ELW), als erstes Fahrzeug, konnte vom Einsatzleiter und Ortsbrandeister Kai-Olaf Häring die Lage auf Sicht gegenüber der Feuerwehrwehrleitstelle präzisiert werden. Es handelte sich hierbei um einen in Vollbrand stehenden PKW.

Kurz nach dem ELW traf das Hilfeleistungslöschgruppenfahrzeug (HLF), besetzt mit 9 Einsatzkräften an der Einsatzstelle ein. Der bereits auf der Anfahrt ausgerüstete Angriffstrupp vom HLF ging unter Atemschutz und Schnellangriff gegen den PKW-Brand vor.

Bei einem Schnellangriff handelt es sich um einen auf einer Haspel aufgerollten formstabilen 25-50 m Schlauch mit einem (Hohl)Strahlrohr zur schnellen Wasserabgabe. Dieser ist über die Fahrzeugpumpe an den mit 2000 Liter gefüllten Wassertank des Löschfahrzeuges angeschlossen.

Ein weiterer Trupp rüstete sich zur Sicherheit ebenfalls mit Atemschutz aus, musste aber nicht mehr Eingreifen. Als unterstützendes Einsatzmittel wurde eine Wärmebildkamera hinzugezogen, um weitere tieferliegende Wärmequellen am Fahrzeug auszumachen und abzulöschen.

Nach Abschluss der Löscharbeiten wurde das Fahrzeug zur weiteren Untersuchung an die Polizei übergeben. Die Brandursache ist zum derzeitigen Zeitpunkt nicht bekannt.

Weitere Kräfte unterstützten die Kameraden nach dem Atemschutzeinsatz beim ablegen der Atemschutzgeräte und stellten die Ordnung auf den Fahrzeugen wieder her. Mit dem ebenfalls an der Einsatzstellen eingetroffenen Mannschaftstransportwagen (MTW) und Tanklöschfahrzeug (TLF) standen zusätzliche Kräfte bereit, für den Fall das sich der Brand mehrerer PKW bestätigt hätte.

Im Einsatz befanden sich 24 Feuerwehrkräfte sowie die Polizei zur weiteren Brandermittlung.

Die Meldung des Brandes wurde von zwei Feuerwehrkameraden über den Notruf 112 der Rettungs- und Feuerwehrleitstelle gemeldet. Diese befanden sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Rückweg von einer Fahrradtour auf Höhe Stölpenhof und konnten auf entfernter Sicht eine deutliche Rauchentwicklung in Richtung Pappelstraße ausmachen.

Aufgrund des dunkleren schwärzeren Rauches, sowie seiner Größe (Verbrennung meist verschiedener künstlicher nicht rein biologischer Stoffe wie z.B. auf einem Erntefeld) und der Häufigkeit der Einsätze in diesem Bereich wurde nach ersten Einschätzungen der meldenden Kameraden von brennenden PKW ausgegangen. Kurz darauf konnte dies durch weitere Anrufe von Anwohnern in der Leitstelle bestätigt werden.

Text & Bild: Sebastian Kurz, Pressesprecher Stadt Visselhövede